GENERATION H

Dieser Film ist eine rückblickende Schatzsuche eines Flüchtlingskindes.

Sein Name ist Handala. Handala ist ein palästinensischer Flüchtling, der für immer zehn Jahre alt bleibt.  Er ist ein zweidimensionaler Charakter, einer, der eine und darauf folgend bis heute über 40.000 Printkarikaturen bewohnt. Er stand anfangs vor allem für die Not der Palästinenser, aber auch für den libanesischen Bürgerkrieg, den gescheiterten Nahost-Friedensprozess und die Heucheleien von mehreren amerikanischen Präsidenten und anderen arabischen Führern.

Im Jahr 1987 wurde sein Schöpfer Al Ali ermordet und bis heute wurde kein Verdächtiger für diese Straftat festgenommen. Handala jedoch konnte man nicht zum Schweigen bringen. Nach wie vor sieht man ihn überall, u.a. in anonymen Graffitis, als Tätowierung und auf Onlineplattformen.

Dieser Film stellt die Frage: Was versucht Handala uns heute vor Augen zu führen? 

Der Dokumentarfilm wird in der ersten Person erzählt und eine persönliche Reflektion des Filmemachers, Mahmoud Kaabour, sein. Mahmoud will in seinem Film Handalas Reinkarnationen in den verschiedenen Ländern als Ausgangspunkt nehmen für Reflexionen über Obdachlosigkeit, die Flüchtlingskrise und den zerstörten palästinensischen Traum. 

 
 

CAST AND CREW

Autor/ Regie: Mahmoud Kaabour Produktion: Alex Tondowski, Ira Tondowski